Traufgang Schneewalzer Volker Bitzer

Schneewalzer & Wintermärchen

Wir stellen euch zwei wunderschöne Winterwanderwege vor. Bei einer Tour entlang „Schneewalzer“ oder „Wintermärchen“ macht es Spaß auch in der kalten Jahreszeit draußen aktiv zu sein.

Wandern macht nicht nur in der warmen Jahreszeit Spaß.

Wenn der Schnee in der Wintersonne glitzert und unter den Wanderschuhen knirscht, die kalte Luft die Sinne belebt und einzelne Schneeflöckchen im Wind tanzen – dann geht jedem Winterwanderer das Herz auf. Also warum nicht mal bei Schnee und Kälte den Rucksack packen?

Zwei vom deutschen Wanderinstitut ausgewiesene Premium-Winterwanderwege liegen gar nicht weit voneinander entfernt – in Albstadt in der Schwäbischen Alb. Schon ihre Namen machen Lust auf mehr: „Schneewalzer“ und „Wintermärchen“. Beide Wege sind reine Winterwanderwege, die nur während der Saison markiert sind. Sie werden bei entsprechender Schneelage einwandfrei präpariert und können so mühelos mit Wanderschuhen begangen werden.

Wer den „Schneewalzer“ tanzen möchte, hat etwa fünf Kilometer in einem schneebedeckten Winterparadies vor sich. Der Heersberg, der schon im Frühling, Sommer und Herbst mit seiner idyllischen Wacholderheide und allgegenwärtigen Stille beeindruckt, präsentiert sich im winterlichen Schneekleid wie von einer anderen Welt. Die dicke Schneeschicht auf den kahlen Bäumen, das prächtige Schneekleid der Tannen und die weiten Felder, die in der Sonne glitzern, vermitteln eine magische Heidelandschaft. Die fantastischen Ausblicke von der Traufkante tragen nur eine Farbe: Weiß. Bei klarer Sicht kann man weit über die Hänge der umliegenden Berge sehen. Vielerorts ergeben sich Postkarten-Ausblicke, die man so schnell nicht vergessen wird, unter anderem auf das Alpenvorland.

Ein toll komponierter Weg,

urteilt das Deutsche Wanderinstitut.

Das „Wintermärchen“ lässt den magischen Zauber der verschneiten Alb erleben. Auf rund sieben Kilometern führt der Wanderweg über die verschneite Wacholderheide, die selten so schön ist, wie auf dem Raichberg, und weiter durch Mischwälder, wo Fichte, Esche, Ahorn und Buche dicht beieinander stehen. Es geht weiter vorbei an Bauernhöfen und am Skilift des SC Onstmettingen, wo zahlreiche Skifahrer die Piste hinunter gleiten. Höhepunkt der Rundtour ist der Aussichtsturm auf dem Raichberg. Wer auf dem Raichberg den Aussichtsturm erklimmt, dem bietet sich auf 956 Metern ein fantastischer Ausblick: Die gesamte Schwäbische Alb hat man hier im Blick. Bei klarer Sicht kann man sogar die Berner und Walliser Alpen sowie die Vogesen am Horizont erspähen. In der anderen Richtung nach Norden erheben sich die kleinen Türmchen der Märchenburg Hohenzollern. „Die verschneite Landschaft wird hier wunderbar in Szene gesetzt“, schreibt das Deutsche Wanderinstitut.

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