Entspannung

Das tut gut: Ein Tag in der Therme

Wenn es draußen kalt ist, tut ein Tag in der Therme gut. Sauna und Thermalwasser steigern nicht nur das Wohlbefinden, sondern können auch Krankheiten vorbeugen oder positiv beeinflussen.

Brrr…ist es heute wieder kalt. Klamme Finger, kalte Füße – Herbst und Winter bringen es einfach mit sich, dass man ab und zu durchgefroren ist. Wie gut tut da die angenehme Wärme von Thermalwasser, Dampfbad und Sauna. Ein Tag in der Therme bietet sich in dieser Jahreszeit  hin und wieder an, um mal einen Tag in wohliger Umgebung zu entspannen. Zudem kann Thermalwasser viele Krankheiten positiv beeinflussen.

Was genau ist Thermalwasser eigentlich?

Von Thermalwasser spricht man, wenn das Grundwasser an der Quelle eine Austrittstemperatur von 20 Grad Celsius hat. Viele Thermalwässer sind angereichert mit Mineralien, Salzen oder Kohlensäure. Einst entstanden sie aus Niederschlagswasser. Es versickerte in der Erde und durchlief auf seinem Weg durch vielfältige Gesteinsschichten einen regelrechten Reinigungsprozess. Dabei reicherte es sich gleichzeitig mit zahlreichen, in den Gesteinsschichten eingelagerten Mineralstoffen an. Geschützt vor Verunreinigung wurde das Wasser schließlich bis zu mehrere Jahrhunderte in der Tiefe gespeichert. Meist werden die unterirdischen Quellen durch Bohrungen erschlossen und das Wasser an die Erdoberfläche befördert. Die Wärme rührt von unterirdischen vulkanischen Aktivitäten oder weil das Wasser bis tief in die Erde zirkuliert und dort erwärmt wird.

Der positive Einfluss von Thermalwasser auf die Gesundheit ist schon lange bekannt. Bereits in der Antike wurde nachweislich in Thermalquellen gebadet. Die Römer bauten große öffentliche Badehäuser – die Thermen – in denen sie ihrer Badekultur frönten. Und auch heute wird Thermalwasser zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Es kann helfen, die Beschwerden bei rheumatischen Erkrankungen, Arthrosen, Wirbelsäulenproblemen, Stoffwechselerkrankungen oder Bluthochdruck zu lindern. Es hilft bei Gelenkbeschwerden und Anzeichen von körperlicher oder seelischer Erschöpfung,  fördert die Durchblutung und bringt den Kreislauf in Schwung. Verspannte Muskulatur wird gelockert. Einige Ärzte empfehlen ihren Patienten sogar das regelmäßige Baden in Thermalwasser. Aber auch wer keine gesundheitlichen Beschwerden hat, wird einen Tag in der Therme genießen. Hier fühlt man sich einfach wohl, tut etwas fürs seelische Gleichgewicht und kann neue Kraft tanken.

Thermalbäder muss man von herkömmlichen Hallenbädern unterscheiden. Kühles Wasser, in dem man seine Bahnen zieht, Sprungtürme und Rutschen sucht man in einer Therme normalerweise vergeblich. Dafür gibt es in der Regel Becken mit Wasser verschiedener Wärmegrade, Saunalandschaften, Dampfbäder und diverse Wellnessangebote, wie Massagen.

Der Saunagang ist die ideale Ergänzung zum Baden im Thermalwasser: Eine wertvolle Natur-Therapie, die die Muskulatur entspannt, den Kreislauf anregt, die Immunkraft stärkt. Die Wärme durchflutet den Körper und hilft ihm dabei, Giftstoffe und Schlacken abzubauen. Ganz zu schweigen vom wohligen Gefühl, wenn nach dem Saunagang ein Honig- oder Salzpeeling die Haut reinigt, der Körper unter der Erlebniskaltdusche oder im Tauchbecken wieder herunterkühlt. Ganz klar: Auch die Schwitzkur dient dem Wohlbefinden.  Ähnlich entspannende Wirkung hat das wärmende Dampfbad. Und bei einer Wellnessanwendung kann man die Seele noch weiter baumeln lassen.

Kombination Urlaub im Flair Hotel & Besuch in der nahe gelegenen Therme

Unsere Flair Hotels in Bad Windsheim, Bad Bellingen, Bad Mergentheim, Bad Schönborn, Bad Zwischenahn und Bad Urach – man hört schon an den Ortsnamen, dass man hier baden kann – haben eine Therme direkt am Ort. Ein toller Pluspunkt für die Gäste, die hier ohne weite Anfahrt prima entspannen können. Viele weitere Flair Hotels liegen nicht weit von einer Therme entfernt (siehe Liste).

Das Highlight bei uns in der Franken-Therme ist der ganzjährig beheizte Salzsee

berichtet Willi Götz vom Flair Hotel Zum Storchen in Bad Windsheim bei Würzburg. Der Salzsee hat 26,9 Prozent Solegehalt, darin kann man schweben wie im Toten Meer.  „Das Vergnügen gönne ich mir selbst hin und wieder an einem freien Tag“, verrät Willi Götz.

34 bis 37 Grad Wassertemperatur hat nicht mal die Karibik zu bieten, dafür die Solymar-Therme im fränkischen Bad Mergentheim. „Die Therme lädt absolut zum Entspannen ein“, schwärmt Daniela Heimberger vom Flair Hotel Weinstube Lochner in Bad Mergentheim-Markelsheim. In zwei der drei Außenbecken schweift der Blick über das malerische Städtchen mit seinem Münster und dem mittelalterlichen Marktplatz. In der Panoramasauna genießt man einen Blick über das liebliche Taubertal. „Von unserem Flair Hotel aus ist die Therme auch gut mit dem Fahrrad zu erreichen“, sagt Daniela Heimberger.

Das Bad Bellinger Mineral Thermalwasser zählt zu den besten Deutschlands

informiert Peter Fräulin vom Flair Hotel Landgasthof Schwanen in Bad Bellingen im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz nicht ohne Stolz. Grund ist der hohe Mineralsalz- und Kohlensäuregehalt. Ein besonders intensives und wirksames Erlebnis in den Balinea Thermen ist das Baden im Nativpool – dieser enthält naturbelassenes Thermalwasser. „Unsere Gäste kommen jedes Mal begeistert zurück“, freut sich Peter Fräulin. „Und vor allem entspannt.“ Die Balinea Thermen sind nur etwa fünf Minuten zu Fuß vom Flair Hotel Landgasthof Schwanen entfernt.

„Im Thermarium bei uns in Bad Schönborn gibt es nicht nur Thermalbecken und Saunen, sondern unter anderem auch eine Totes-Meer-Salzgrotte“, berichtet Thomas Erck vom Flair Hotel Erck in Bad Schönborn im Kraichgau. Darin wurden rund sechs Tonnen Salz aus dem Toten Meer verbaut. Dadurch wird ein Klima ähnlich dem am Toten Meer erzeugt. Ein Aufenthalt in der Grotte soll bei akuten und chronischen Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen sowie Herz- und Gefäßerkrankungen helfen.

Wellness am Meer heißt das Motto in der gleichnamigen Einrichtung in Bad Zwischenahn an der Nordsee. Hier ist das Motto Programm. Denn im großen Wellenbad kann man ein Meter hohe Brandungswellen erleben, die es sonst nur im Meer gibt. „Wenn es draußen zu kalt ist, kann man hier seinen Spaß haben“, verrät Sylke Neumann vom Flair Hotel Hubertus in Bad Zwischenahn-Dänikhorst. „Aber auch entspannen, zum Beispiel im Soleaußenbecken.“

In den AlbThermen im schwäbischen Bad Urach wird es im Herbst und Winter romantisch. Von Oktober bis April verwandeln sich die Albthermen jeden 1. Samstag im Monat abends dank Kerzenlicht und zauberhafter Musik in einen märchenhaften Ort. Außerdem gibt es in dieser Zeit spezielle Aufgüsse und phantasievolle Beleuchtungsinstallationen. „Das ist eine super Sache“, schwärmt Thomas Frank vom Flair Hotel Vier Jahrszeiten in Bad Urach. 

Unsere Gäste lieben das.