Wanderer genießen den Sonnenuntergang über dem Hennetal bei Oberhenneborn - so idyllisch sind Wanderausflüge im Sauerland

Alles andere als sauer

Auf eine spannende Entdeckungsreise ins Sauerland –
Bergwerke, Wasserfälle, Höhlen und Naturschönheiten erkunden  

Nein, der Name kommt nicht von „Sauer“ und hier wachsen auch keine Zitronen. Das Sauerland heißt schon seit dem Mittelalter so und der Name kommt von „Suderland“. Der Name bezog sich im 15. Jahrhundert auf den Süden der Grafschaft Mark und auf den heutigen Kreis Olpe. Dieser war, vom Hellweg aus gesehen, „südliches Land“. Daraus wurde Sauerland.

Das Sauerland ist eine Mittelgebirgsregion mit 2711 Bergen über 400 m und dem „Langenberg“ als höchste Erhebung mit 843,2. Ein Teil gehört zu Nordrhein-Westfalen, ein anderer Teil zu Hessen. 17 Talsperren und fünf große Stauseen hat das Umland zu bieten. Und Wald, Wiesen und Felder soweit das Auge reicht.

Wer diese Region nur im Winter besucht ist selber schuld. Das ganze Jahr über kann man spannende Dinge entdecken und unternehmen. Am besten ist es, man taucht tief ein in diese Landschaft, in die Menschen, in die Traditionen und lässt sich berühren von der grummeligen Herzlichkeit, den wortkargen, und dennoch intensiven und informativen Gesprächen und vom Reichtum, den Flora und Fauna dem Entdecker und Suchenden bieten.

Wer schon immer mal „Unter Tage“ fahren wollte, kann das im Bergwerk Ramsbeck erleben. Auch ein Besuch der Atta-Höhle, eine Tropfsteinhöhle in Attendorn mit dem größten zusammenhängenden Höhlensystems Deutschlands, sollte auf dem Programmpunkt stehen.

Im Sauerland kann man sein Glück auf Schusters Rappen finden. Hier befinden sich nicht nur zahlreiche zertifizierte Wanderwege mit atemberaubenden Ausblicken, sondern auch die erste vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnete „Qualitäts-Wanderregion“. Auf Fernwanderwegen, wie dem Rothaarsteig, der Sauerland-Waldroute und dem Sauerland-Höhenflug, lassen sich die  Schönheiten der Mittelgebirgslandschaft besonders eindrücklich und intensiv erleben.

Ich will unseren Gästen meine Heimat in allen Facetten präsentieren

Josef Nieder

Josef Nieder, Sauerländer und Hotelier in dritter Generation im kleinen Ort Bestwig-Ostwig, hat den Wunsch, seinen Gästen seine Heimat in all ihren Facetten näher zu bringen. Und das setzt er zusammen mit seiner Frau Christine mit viel Herzblut, Einfallsreichtum, Geschmack und gezielten Aktionen um. Die Umsetzung ist bereits in der Lobby vom Flair Hotel Nieder gelungen: Warme Farben, viel Holz, eine heimelige Atmosphäre von Anfang an. Und die Zimmer? Einzigartig und individuell gestaltet mit Materialien der Region. Von Schiefer über Holz, Baumscheiben, Echtholz-Parkett bis hin zu warmen, frischen Farben und Materialien ist eine sehr gelungene Symbiose zwischen Tradition und Moderne entstanden. Immer wieder trifft man im Hotel auf Werke von Jürgen Sulberg, einem Sauerländer Künstler, der das Hotel mit seinen Arbeiten bereichert.

Beim Frühstück erwartet den Gast original Sauerländer Schinken und Salami, Milch, Eier und Honig aus der Region und Highlight sind zweifelsohne die antiken Schneidemaschinen, mit denen der Gast sich die Spezialitäten selber aufschneiden kann. Josef und Christine Nieder wollen ihre Gäste verwöhnen, aber ihnen ist ebenfalls wichtig, die Heimat zu präsentieren mit all dem Schönen, was sie zu bieten hat. Aus diesem Grund bieten sie nicht nur Abendessen in einer Bergwerksgrube oder Fledermaussafaris an, sie organisieren auch geführte Wanderungen für die Gäste. Der Chef ist der Wanderführer und erzählt Geschichten von früher und heute sowie Wissenswertes über das Sauerland. Josef Nieder kennt in der Umgebung die schönsten Routen.

Eine außergewöhnliche Wanderung geht z. B. zum höchsten Wasserfall in NRW. Die schöne 16 km lange Rundtour bietet nicht nur wunderschöne Ausblicke, sondern versteckt in einem Naturschutzgebiet und mitten im Wald gelegen, den einzigen natürlichen Wasserfall im Sauerland, die „Plästerlegge“. Das Wasser fällt etwa 20 m fast senkrecht über einen Felsvorsprung und fließt danach etwa 500 m als Sturzbach. Das Wasser der Plästerlegge fließt in die Elpe, die bei Ostwig in die Ruhr mündet. Ein Teilstück der Wanderung verläuft über den Bestwiger Panoramaweg, der immer wieder herrliche Fernblicke bietet. Neben Panoramablicken, begegnet man den Spuren der Vergangenheit in Form von Erzbergbau, Schieferbergbau und Eisenbahngeschichte. Bildstöcke, Wegekreuze, Kirchen und Kapellen auf dem Weg lassen tief in die kirchliche Vergangenheit des katholisch geprägten Sauerlandes blicken. Unterhalb des Wasserfalls befindet sich eine Sitzecke, die zur Rast einlädt. Dort befinden sich auch Infotafeln zur Flora im Naturschutzgebiet „Plästerlegge“.

Auf dem Rückweg kommt man oberhalb von „Ramsbeck“ vorbei. Hier lohnt sich ein Abstecher ins Dorf, um einzukehren und um leckeren Kuchen und Kaffee zu genießen. Auch das Besucherbergwerk Ramsbeck ist nicht mehr weit. Hier kann man eine Entdeckungsreise ins Innere der Erde unternehmen. Wer kann schon berichten, dass er in seinem Urlaub in einem Bergwerk war, oder dort ein Abendessen genießen konnte? Das Sauerland bietet unzählige Inspirationen und Abenteuer – man muss sie nur entdecken.

Ähnlich wie Familie Nieder empfängt auch Familie Langen herzlich ihre Gäste im Sauerland. Das Flair Hotel Tannenhof in Bad Wünnenberg ist der ideale Ort um dem Alltag zu entfliehen. Hier kann man die Ruhe genießen und die schöne Gegend erkunden. Etliche Attraktionen wie die Diemeltalsperre und die Wewelsburg liegen in relativ kurzer Fahrentfernung. Nach einem spannenden Tag im Sauerland lädt der Außenpool zum Abschalten ein. Beste Verbindungen zu allen Highlights des Sauerlandes hat auch das Flair Landhotel Püster in Warstein. „Wir liegen auch in der Nähe der westfälischen Metropolen Lippstadt und Soest mit historischen Stadtkernen und tollen Einkaufserlebnissen“, sagt Hotelier Frank Püster. Das Hotel liegt in ruhiger Waldlage, hat jedoch eine verkehrsgünstige Anbindung, damit Gäste die zahlreichen Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten problemlos erreichen. Ein Swimmingpool und Wellnessmöglichkeiten runden das Angebot ab.

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